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Boxen
Anders als Nischensportarten gibt es eine Reihe von solchen, die große Massen seit jeher faszinieren. Zu diesen gehört zweifelsohne das Boxen, eine Kampfsportart, bei der zwei Kämpfer aus derselben Gewichtsklasse ausschließlich mit den Fäusten gegeneinander kämpfen.
Kinder und Kampfsport
Kinder wollen stark, groß und selbstbewusst sein. Sie wollen sich bewegen und ihre Kräfte mit anderen messen. In unserer modernen Welt wachsen sie zwischen vielen attraktiven Angeboten auf, die sie leicht an ein allzu bequemes Leben vor dem Fernseh- oder Computerbildschirm gewöhnen können. Aber ihre Muskeln und Knochen wollen wachsen und das können sie erwiesenermaßen am besten, wenn sie sich aktiv und regelmäßig bewegen.
Tai Chi - Mit dem Körper im gesunden Einklang
Tai-Chi Chuan, oder auch kurz Tai-Chi, ist eine der ältesten chinesischen Kampfkünste, die ihren Ursprung im chinesischen Kaiserreich findet. Da beim Tai Chi nicht der sportliche Wettkampf mit einem Gegner verfolgt wird, sondern es eher um eine Verfeinerung der Technik und geistige Konzentration geht, wird Tai-Chi nicht zu den Kampfsportarten gezählt, sondern zu den Kampfkünsten.
Findet man bei den Kampfsportarten meist ein wesentlich schnelleres Tempo vor, da es um den Sieg über den Gegner geht, so ist die Geschwindigkeit beim Tai-Chi wesentlich reduzierter und man kann sich somit intensiv auf jede Bewegung konzentrieren.
Kampfkunst als Weg zur Gewaltlosigkeit
Ist Kampfsport zwangsläufig brutal? Steigert Boxen die Gewaltbereitschaft? Schürt Karate Aggressionen? Diese Fragen stellen sich unweigerlich, wenn Jugendliche den Wunsch äußern, solche Kampfsportarten zu erlernen. Die Gewalt an den Schulen steigt, es gibt immer mehr verhaltensauffällige Jugendliche und oft scheint es, als würde der Respekt vor den Mitmenschen langsam aber sicher verloren gehen. Angeblich inspirieren auch Filme und Videospiele zu aggressivem Handeln. Ist es vor diesem Hintergrund überhaupt ratsam, Kampfkunst für Kinder und Jugendliche zu fördern? Ja, sagen Experten. Denn Kampfkunst macht aus Menschen keineswegs Kampfmaschinen - ganz im Gegenteil
Schnelligkeit, Reflexe trainieren für Kampfsport
Neben Kraft und Ausdauer sind die Bewegungsgeschwindigkeit und ein schnelles Reaktionsvermögen die wohl wichtigsten Schlüsselkompetenzen eines jeden Kampfsportlers. Je schneller ein Angreifer oder Verteidiger seinen Schlag, Tritt, Block oder Hebel ausführen kann, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Aktion von Erfolg gekrönt ist.
Kickboxen
Beim Kickboxen handelt es sich um eine wettkampforientierte, dynamische Kampfsportart, wo gleichermaßen Reaktionsvermögen, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Fitness wichtig ist. Es wird eine große Vielfalt an körperlichen Anforderungen wie Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft geboten und damit ist Kickboxen im Vergleich zu anderen Sportarten eine gute Möglichkeit, um sich gesund und fit zu halten. Auch die charakterlichen Eigenschaften wie Fairness, Disziplin, Selbstvertrauen, Willenskraft und Mut werden zusätzlich zu den körperlichen Fähigkeiten trainiert. Ansonsten stellt das Kickboxen von effektiven Kampftechniken eine Zusammenfassung dar. Wird Kickboxen als TaiBo betrieben, dann handelt es sich um eine reine Fitness-Sportart. Ansonsten ist Kickboxen eine wirksame Art der eigenen Verteidigung und eine realistische Wettkampfsportart.
Welcher Kampfsport ist der beste für mich?
Kampfsport gilt als eine der gesundheits- und zugleich selbstbewusstseinsfördernsten Sportarten überhaupt. Insbesondere während der Weihnachtszeit eignet sich das Nachgehen einer Kampfsportart auf ganzer Linie, um einerseits die zu viel zu sich genommenen Kalorien verbrennen, andererseits aber auch etwas gegen den erhöhten Cholesterinspiegel unternehmen zu können. Die unzähligen Kampfsportvereine verzeichnen nicht zuletzt deshalb während der Winterzeiten einen ihrer stärksten Zuwachsschübe über das Jahr hinweg gesehen.
Mixed Martial Arts (MMA)
Das Thema Kampfsportarten gehört immer zu einem der Themen, das oft kontrovers und heiß diskutiert wird. Dabei müssen Kampfsportarten von verschiedenen Seiten aus betrachtet werden. In erster Linie handelt es sich um Sport. Körperliche Fitness gepaart mit einer großen Portion Körperbeherrschung. Selbstverständlich werden, wie in anderen Sportarten auch, Wettkämpfe veranstaltet, sodass verschiedene Sportler gegeneinander kämpfen. Trotzdem geht es um sportliche Ziele. Die Kritik, dass manche nicht zwischen Sport und Wirklichkeit unterscheiden können, trifft nur auf die allerwenigsten zu. Natürlich könnte man seine Kampfkunst auch gegen andere auf der Straße einsetzen, aber die Sportlerehre verbietet dies.
WING CHUN - effektive Selbstverteidigung
Wing Chun ist ein südchinesisches Kampfkunstsystem, der sich aus dem Shaolin Kung-Fu entwickelt hat und bei dem sich alles um Effizienz und Optimierung der Bewegungen dreht. Mit dem Ziel, den Gegner innerhalb von kürzester Zeit schach-matt zu setzen, bildet Wing Chun die effektivste Selbstverteidigung der Welt. Doch verabschieden Sie sich von dem Gedanken kämpfen lernen zu wollen - Gewalt ist unerwünscht!

