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jiGO-Do Verteidigungs-System
Jigo = Abwehr, Verteidigung
Do = Weg, System
Entstehung des Jigo-Do
Das Jigo-Do entstand aus dem Gedanken heraus ein System zu erstellen, dass die Angriffe und Gefahrensituationen der heutigen Zeit berücksichtigt.
Reelle Angriffe, die ein Handeln notwendig machen, bestimmen die Richtung des Systems. Denn nur wenn ein Angriffswille erkennbar ist, kann eine dynamische Verteidigungshandlung ausgeführt werden.
Auch der Punkt, dass es jedem möglich ist, dieses System auszuüben war wichtig. Aus diesem Grund wurde auf akrobatische Techniken, extreme Würfe und hohe Fußtritte im Prüfungsprogramm verzichtet. Bei entsprechendem Können und körperlicher Fähigkeit dürfen diese Techniken im Ausbildungsprogramm ergänzt werden. Somit wird eine individuell angepasste Selbstverteidigung sichergestellt. Das Jigo-Do ist ein eigenständiges System, aber auch eine ideale Ergänzung zu anderen Kampfsystemen und ?stilen.
Systembegründer Erwin Pfeiffer 6. Dan Renshi
Erwin Pfeiffer ist Kampfkunstmeister Im Ju-Jutsu, Ju Jitsu, Jigo-Do, Hapkido
und besitzt Graduierungen und Lizenzen im Bo-Jitsu, Judo, Karate, Kempo
und MES.
Er vereinte seine Kenntnisse und Erfahrungen aus seiner Tätigkeit in den verschiedensten Kampfkünsten (u. a. Ju-Jutsu, Ju Jitsu, Hapkido, Karate, Judo, Aikido, Ringen, Ko-Budo, Bo-Jitsu, Phillipinische Waffenkunst, Wing Chung, und Kempo uvm.) zu einem Verteidigungssystem,
dem Jigo-Do.
Ein wichtiger Grundsatz ist es, andere Kampfkünste zu respektieren und miteinander zu arbeiten.
Die Bereitschaft, Neues zu lernen, stellt die bedeutendste Voraussetzung dar, selbst weiter zu kommen und andere weiter zu bringen.
Die Inhalte des Jigo-Do
Die Grundlage des Jigo-Do sind waffenlose Selbstverteidigungstechniken, die mit
Bewegungsmustern verknüpft und systematisch pro Grad ergänzt werden.
Systemeigene Techniken wurden nach Zweckmäßigkeit mit Techniken aus verschiedenen Kampfsystemen und Stilen ergänzt.
Anfangs stehen die Abwehr- und Atemitechniken im Vordergrund,
die sehr schnell und wirkungsvoll gegen die verschiedensten Angriffe eingesetzt werden. Somit sind die ersten Grade als wirkungsvolles SV-Kursprogramm anwendbar.
Nach dem eine entsprechende Sicherheit in der Basis erreicht ist, werden sinnvolle Kontroll-, Sicherungs- und weiterführende Techniken eingesetzt.
Einen besonderen Teil stellt
die parallele Ausbildung mit verschiedenen Waffenarten ( Yawara, Tanbo, Hanbo, Jo, Schnur, uvm.)dar.
Diese werden auf den Einsatz von Hilfsmitteln der heutigen Zeit übertragen.
Die bereits erlernten waffenlosen Techniken
und Prinzipien sollen den Einsatz von Hilfsmitteln unterstützen und ergänzen.
Auch die Situationsschulungen in den verschiedensten Positionen (Wand, Ecke, sitzend...) und Umgebungsbedingungen (enger Raum, Fahrzeug,
Haustüre,...) bereichern das Jigo-Do.
Ergänzend zur praktischen Ausbildung werden parallel wichtige Theorieteile, die für das
gesamte Verständnis wichtig sind, behandelt .
Die interessante und vielseitige Gestaltung garantiert für den Trainierenden immer neue motivierende Trainingsabschnitte, die in sich zusammenpassen.
Autor:
Sabine Pfeiffer

