<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BudoSzene &#187; Wing Tsun Beiträge</title>
	<atom:link href="http://www.budoszene.com/category/beitrage/wing-tsun-beitraege/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.budoszene.com</link>
	<description>the world of fightsport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Jun 2010 14:58:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Minimierung von Risiken und Restrisiken durch Wing Tsun und Escrima</title>
		<link>http://www.budoszene.com/minimierung-von-risiken-und-restrisiken-durch-wing-tsun-und-escrima/242</link>
		<comments>http://www.budoszene.com/minimierung-von-risiken-und-restrisiken-durch-wing-tsun-und-escrima/242#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 05:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Escrima Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wing Tsun Beiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.budoszene.com/?p=242</guid>
		<description><![CDATA[Wie reagieren Sie auf die Frage: Lieben Sie das Risiko? Ohne jede weitere Nachfrage und in Verbindung mit dem entsprechenden Persönlichkeitstyp wird diese Frage sehr gerne mit Ja beantwortet. Warum? Zum einen kann man sich über die Beantwortung dieser Frage in zwei möglichen Art und Weisen darstellen: der Gefahrensucher, der Abenteurer, der Außergewöhnliche. Zum anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie reagieren Sie auf die Frage: Lieben Sie das Risiko? Ohne jede weitere Nachfrage und in Verbindung mit dem entsprechenden Persönlichkeitstyp wird diese Frage sehr gerne mit Ja beantwortet. Warum?<br />
Zum einen kann man sich über die Beantwortung dieser Frage in zwei möglichen Art und Weisen darstellen: der Gefahrensucher, der Abenteurer, der Außergewöhnliche. Zum anderen als ein auf Sicherheit bedachter, abwägender Bedenkenträger. Die erste Kategorie wird mit den Attributen wagemutig und tapfer, also positiv bewertet. Die zweite Kategorie wird eher als ängstlich und negativ bewertet.<span id="more-242"></span></p>
<p>Wenn man jetzt die Fragestellung noch in den Kontext einbezieht, daß man die Frage vielleicht vor einer Gruppe von Gleichgesinnten gestellt bekommt, dann kommt hierbei noch erschwerend der Faktor der Gruppendynamik hinzu. Soll bedeuten, daß man jetzt natürlich innerhalb dieser Gruppe nicht negativ und ängstlich da stehen möchte und somit eine Antwort gibt, die eigentlich nicht dem wirklichen inneren Bauchgefühl entspricht.</p>
<p>Warum ist diese Betrachtung so wichtig? Zum einen, um sich selbst vor falschen Vorstellungen zu schützen, die einen selbst in einen Risikobereich bringen, der nicht mehr kontrollierbar ist. Denn wenn man jetzt auf die obige Fragestellung eine zweite Frage nachsetzt, die lautet: Würden Sie Risiken in Sachen Selbstverteidigung akzeptieren &#8211; dann würden all diejenigen, die vorher noch mit stolz geschwellter Brust ein Ja zum Risiko gesagt hatten, umgehend ein Nein antworten.</p>
<p>Wie kommt es aber dann zu einem solch plötzlichen Umschwung? Nun, die Antwort ist einfach und mehr als menschlich: die Frage – lieben Sie das Risiko – beantwortet der Gefragte im Rahmen seiner eigenen geistigen<br />
Projektion, die selbstverständlich mehr als subjektiv positiv gefärbt ist. Es ist kein Risiko existent, da man sich auch zur Zeit der Fragestellung in keiner akuten Gefahrensituation befindet. Wenn man jetzt die zweite Fragestellung auf das Thema Selbstverteidigung bezieht, dann wird diese mentale Projektion des Gefragten massiv eingeschränkt und mit der Konsequenz bedacht: wenn mich jemand angreift, und ich einen Fehler mache, dann folgt eine nicht einschätzbare körperliche Verletzung.</p>
<p>Und genau in diesem Moment hat man all diejenigen, die sich zuvor noch als Abenteurer, Kämpfer oder Gefahrensucher sahen und darstellen wollten, wieder auf die wirklich vorhandenen menschlichen Instinkte<br />
zurückgebracht: die angeborene Gefahrenabschätzung.</p>
<p>Wie kann man nun die obigen Ausführungen, die eigentlich mehr psychologischer Natur sind, auf die Kampfkünste des Wing Tsun und/oder Escrima anwenden?</p>
<p>Diese beiden Kampfkünste bestechen in ihrem Grundwesen durch ihre Logik, welche hauptsächlich dem Zweck dient, mögliche Risiken in Bezug auf Selbstverteidigung so zu minimieren, daß eine mögliche erletzung<br />
aufgrund von menschlichem Versagen so minimal gehalten wird, daß sie auf keinen Fall lebensbedrohlich wird. Dies bedeutet, daß die Programmatik von logischen Kampfkünsten darauf basiert, ein redundantes körperliches Angriffssystem so zu vermitteln, daß der Anwender in die Lage versetzt wird, in jeder Phase einer Gewaltsituation (auch in der so genannten Vorkampfphase) die Kontrolle so auszuüben, daß unerwartete Ereignisse quasi nicht vorhanden sind.</p>
<p>Um diesen Gedanken besser darstellen zu können, läßt sich die Tätigkeit eines Versicherers hervorragend als Analogie heranziehen. Was ist die hauptsächliche Tätigkeit eines Versicherers? Er erhält die Anfrage zur<br />
Versicherung eines Gegenstandes, einer Tätigkeit, etc. Nun analysiert der Versicherer die Grundstrukturen und ermittelt aufgrund seiner Erfahrung, auch in Mithilfe von Experten, mögliche Risikopotenziale, um<br />
anschließend die so genannten „Worst-Case-Szenarien“ (also die schlimmsten Ereignisse, die eintreten können) finanziell und sachgerecht bewerten zu können, denn dafür muß ja der Versicherer im Ereignis Fall<br />
eintreten.</p>
<p>Beispiel: ein Unternehmen möchte eine Feuerversicherung abschließen. Der Versicherer kommt und macht eine Ortsbesichtigung. Dabei werden alle Gefahrenpotenziale genauestens überprüft. Zum Beispiel ist es heute so, daß von Mitarbeitern mitgebrachte gebrauchte Kaffeemaschinen oder Wasserkocher mit das größte Gefahrenpotenzial für einen Brand darstellen, da sie zu Hause schon lange in Gebrauch waren, aber dennoch<br />
nie von einem Experten auf den tatsächlichen Sicherheitszustand hin regelmäßig überprüft wurden. Dies bedeutet, daß das Unternehmen darauf achten muß, daß der Mitarbeiter nicht unkontrolliert sein vielleicht<br />
bereits defektes Elektrogerät neben seinem Arbeitsplatz aufstellt.</p>
<p>Wie setzt man nun diesen Gedanken in der Selbstverteidigung um? Hier ein einfaches Beispiel ausgehend von einem geraden Fauststoß, der sich auf uns zu bewegt. Analysieren wir zuerst einmal die Energieverhältnisse: in dem Moment, wo der Angreifer die Faust positioniert um zu schlagen (die Positionierung muß als vorgelagerte Maßnahme stattfinden, da man ansonsten keine Balance hat), dann wird man feststellen, daß wenn die Faust die Startposition zum Schlag erreicht hat und eingenommen hat, die Faust an dieser Stelle über keine Bewegungsenergie verfügt, sondern lediglich über eine Energie der Lage oder potentielle Energie. Erst mit der Schlagbewegung nach vorne erhält die Faust eine Erhöhung der Bewegungsenergie, die ihr Maximum am Aufschlagpunkt erreicht, und dort die Bewegungsenergie an das Ziel übergibt.</p>
<p>Ausgehend von der Logik, daß man möglichst eine Kraftkollision vermeiden sollte, wäre es dann sinnvoll, den Fauststoß sehr spät abzuwehren oder zu bekämpfen, oder möglichst früh, sprich an der Startposition desselben? Sie werden jetzt mit Sicherheit sagen: möglichst früh, am besten an der Startposition, um den Fauststoß gar nicht erst in eine nach vorne gerichtete Bewegungen entstehen zu lassen. Dies ist eine<br />
richtige und logische Betrachtung.</p>
<p>Und jede Bewegung unserer Körperextremitäten (Beine, Arme) von unserem Körper weg, gleichgültig in welcher Richtung, ist eine Angriffsbewegung. Wenn man nun die Startposition des gegnerischen Vorstoßes an derselbigen bekämpfen will, muß man seine Arme, Beine direkt auf diese Startposition zu bewegen. Logischerweise führen wir nun einen Angriff aus, mit dem Ziel, den gegnerischen Angriff nicht in eine Bewegungsphase kommen zu lassen.</p>
<p>Die Frage aber nun lautet, warum gehen so viele Selbstverteidigungskonzepte von ihrer Strategie her im Zeitintervall erst sehr spät in die Bekämpfung des Ausstoßes, soll heißen sie lassen der Vorstoßbewegung eine lange Energieentwicklung zu? Nun, die Antwort auf diese Frage ist sehr vielschichtig, und soll auch hier nicht Gegenstand sein. Vielmehr soll das obige Beispiel dazu dienen, wie man auch in Sachen Selbstverteidigung ein Risikoabschätzung vornehmen kann.</p>
<p>Das Risiko, dem Fauststoß eine Energieentwicklung zukommen zu lassen, ist für einen Verteidiger viel zu groß, denn man muß immer davon ausgehen, daß ein Angreifer über größere Energie- oder Kraftressourcen<br />
verfügt. Auch ein Angreifer nimmt eine Risikoabschätzung vor – ähnlich wie im Tierreich, wo der Tiger einen Elefanten niemals alleine angreift, denn er schaut zum Elefanten auf, der um ein Vielfaches größer ist als<br />
der Tiger selbst. Lediglich im Rudel greifen Tiger Elefanten an, da sie nun über eine Risikoabschätzung eine gleichwertige Ebene gefunden haben.<br />
Deshalb muß man immer davon ausgehen, daß ein Angreifer körperlich größer und sich kräftemäßig überlegen sieht. Dies würde bedeuten, daß wenn man dem gegnerischen Fauststoß eine Energieentwicklung zubilligt,<br />
man anschließend mit einem vielfachen der geschätzten Energie konfrontiert ist.</p>
<p>Die Risikominimierung in diesem Beispiel liegt darin, daß wir durch eine Angriffsbewegung in frontaler Richtung auf den gegnerischen Vorstoß zu die Energieentwicklung frühzeitig abschneiden, um so eine Begrenzung des<br />
auf uns zu rollenden Energiepotenzials zu begrenzen. Dies bedeutet weniger Stress und dadurch weniger Eigenfehlerquote durch falsches Handeln aufgrund einer übermäßigen Energieeinwirkung.</p>
<p>Quelle:<br />
Sifu Marcus Schüssler<br />
<a href="http://www.wt-velbert.de" target="_blank">www.wt-velbert.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.budoszene.com/minimierung-von-risiken-und-restrisiken-durch-wing-tsun-und-escrima/242/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie sich Escrima nach Rene Latosa und Wing Tsun nach Leung Ting befruchten</title>
		<link>http://www.budoszene.com/wie-sich-escrima-nach-rene-latosa-und-wing-tsun-nach-leung-ting-befruchten/238</link>
		<comments>http://www.budoszene.com/wie-sich-escrima-nach-rene-latosa-und-wing-tsun-nach-leung-ting-befruchten/238#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 05:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Escrima Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wing Tsun Beiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.budoszene.com/?p=238</guid>
		<description><![CDATA[Wie sich Escrima nach Rene Latosa und Wing Tsun nach Leung Ting befruchten &#8211; die Analogie des mehrsprachigen Aufwachsens Sehr oft wurde und wird heute noch die Frage gestellt, warum die Kampfkünste Wing Tsun nach Leung Ting und Escrima nach rene Latosa sich zusammengefunden haben, so wie sie sich zusammengefunden haben. Daß sie von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich Escrima nach Rene Latosa und Wing Tsun nach Leung Ting  befruchten &#8211; die Analogie des mehrsprachigen Aufwachsens</p>
<p>Sehr oft wurde und wird heute noch die Frage gestellt, warum die Kampfkünste Wing Tsun nach Leung Ting und Escrima nach rene Latosa sich zusammengefunden haben, so wie sie sich zusammengefunden haben. Daß sie  von einem großen Teil der Aktiven gleichzeitig betrieben werden, ist heute schon Normalität. <span id="more-238"></span>Eine parallele Entwicklung findet auch gerade in anderen, traditionellen Kampfsportarten statt, wo die bisher waffenlose Disziplin eine der vielen philippinischen Disziplinen auf- oder angenommen hat.</p>
<p>Beide Künste könnten in ihrer Lehrstruktur und –organisation nicht unterschiedlicher sein, haben aber dennoch eine Reihe von Gemeinsamkeiten:</p>
<p>1. Beide Kampfkünste decken die Kunst des Kämpfens im waffenlosen als auch im bewaffneten Bereich ab.<br />
2. Beide Kampfkünste sind durch eine realistische Historie in ihrer Entwicklung geprägt.<br />
3. Beide Kampfkünste beruhen auf einem mehrere Menschengenerationen langen Entwicklungsprozeß.<br />
4. Beide Kampfkünste beruhen auf umfassenden Konzepten, die durch Techniken und Taktiken zum Ausdruck gebracht werden.<br />
5. Beide Kampfkünste sind rein praxisorientiert, also rein funktionale Kampfkünste.<br />
6. Beide Kampfkünste streben die Ökonomie der Bewegung an.</p>
<p>Der größte Unterschied beider Kampfkünste hingegen liegt jedoch in der Lehrprogrammatik, die über die Entwicklungsgeschichte entstanden ist. So bearbeitet man im Wing Tsun zuerst die waffenlosen Konzepte, und die Waffenkonzepte folgen zum Schluß. Im Escrima werden zuerst die Waffenkonzepte und zum Schluß die waffenlosen Konzepte unterrichtet.</p>
<p>Während in den Philippinen die gebräuchlisten Waffen des Escrima auch gleichzeitig Arbeitsgegenstände waren (Beispiel Machete), waren in China die Waffen hauptsächlich für den Einsatz im Kriegsfall gedacht. Hieraus kann man die Schlußfolgerung ableiten, daß eine Kultur, die Waffen nur für den Kampf oder Krieg einsetzt, eher geneigt ist, eine Kampfkunst auf waffenloser Arbeit aufzubauen, da ja die Waffen nur im Kriegsfall eingesetzt wurden, also der mögliche alltägliche Gewaltfall eher ohne Waffen bestritten wird. Betrachtet man hingegen die Philippinen, wo Waffen oder waffenähnliche Gegenstände tagtäglich zur Arbeit eingesetzt wurden, dann ist es von daher logisch, eine Kampfkunst auf der Waffenarbeit aufzubauen, da die Handhabung durch tägliche Nutzung leichter fällt.</p>
<p>Die Fragen, die eine Symbiose dieser zwei Kampfkünste regelmäßig betrifft: Was ist sinnvoller – erst die Waffen oder waffenlos lernen? Reicht es dann nicht aus, mit der Entscheidung der vorhergehenden Frage,<br />
nur eine Kampfkunst zu betreiben? Der normale Homo Sapien von heute wägt gerne ab: wenn doch beide Kampfkünste gleiche Ziele und Konzepte verfolgen, warum soll ich beide betreiben, und wenn nur eine – dann<br />
welche? Die Suche nach Eierlegenden Wollmilchsau&#8230;.</p>
<p>Hier findet sich eine sehr schöne Analogie aus der Sprachpädagogik oder auch aus der Musikpädagogik. Ähnlich der oben beschriebenen Fragestellung würde man gerne nur eine Sprache erlernen müssen, die dann<br />
in auf andere Sprachen anwendbar ist. Oder man möchte gerne ein Musikinstrument erlernen, von dem ausgehend man einfach andere Musikinstrumente beherrschen kann.</p>
<p>Die Praxis sieht leider etwas anders aus: Wenn man im Falle des Erlernens einer Sprache, ausgehend von einem Sprachkern wie z.B. den romanischen Sprachen, eine Sprache sehr weit entwickelt hat, dann ist<br />
man in der Lage, diese Grundlage als Ausgangsbasis für das Erlernen einer weiteren Sprache zu sehen, da viele Worte sehr oft in verschiedenen Sprachen durchgängig vorhanden sind. Was sich aber bei<br />
allen Sprachen sehr oft stark unterscheidet ist die Grammatik – übertragen auf die Kampfkünste die Struktur der Konzepte und dadurch deren Vermittlung. Die grundlegende Lehrsystematik ist in allen Sprachen<br />
gleich: Buchstaben bilden Worte, Worte bilden Sätze, die durch Grammatik sinnvoll zusammengebunden werden. Wenn sich aber die Grammatik von einer Sprache zur anderen unterscheidet, dann ist dies jedoch kein Nachteil, sondern sehr oft ein Vorteil! Sehr oft versteht man sogar die eigene Muttersprache inhaltlich besser mit dem Erlernen einer neuen Sprache/Grammatik, da hierdurch andere Sichtweisen durch<br />
Sprachunterschiede ausgeprägt werden.</p>
<p>Überleitend auf die Kampfkünste Wing Tsun nach Leung Ting und Escrima nach Rene Latosa bedeutet dies, daß beide Kampfkünste, wenn gleichzeitig betrieben sich nicht behindern, sondern im Gegenteil, positive<br />
Trainingseffekte und Verständnisse vom einen in das andere System übertragen werden können. Während z.B. im Wing Tsun ab einer bestimmten Stufe das Gefühlstraining mit ständigem Kontakt einen sehr starken<br />
Anteil ausmacht, läßt sich durch das Escrima ein sehr schöner Ausgleich durch visuelles und Distanztraining schaffen. Dadurch, daß Kernkonzepte dieser beiden Kampfkünste in die gleiche Richtung weisen und arbieten, sich aber nur durch eine unterschiedliche sprachliche Ausdrucksform unterscheiden, ist ein gegensätzliches Trainieren verhindert.</p>
<p>Wie kommt dies zustande? Wing Tsun nach Leung Ting und Escrima nach Rene Latosa sind zwei Kampfkünste, die durch ihre Begründer eine intensive Weiterentwicklung traditioneller Lehrwerte hinter sich haben, aber auch in den letzten Jahrzehnten gemeinsam an der Weltfront des Kampfkunstmarktes gestritten haben und sich dadurch auch näher gekommen sind.</p>
<p>Wenn man nun immer noch die Qual der Wahl aufgrund von Zeitmangel oder anderen Gründen hat, für welche Kampfkunst soll man sich denn letztendlich entscheiden? Positiv für den einzelnen ist immer das Betreiben beider Kampfkünste in seiner persönlichen Verteilung der Vorliebe, Wenn man aber ausschließlich nur eine Kampfkunst betreiben will, dann gibt es hier nur die Entscheidung der persönlichen Vorliebe auf Basis von Kriterien wie Trainerpersönlichkeit vor Ort, Trainingsmöglichkeit vor Ort, Bereitschaft weite Wege auf sich zu<br />
nehmen, Budget, etc..</p>
<p>Die schmerzhafte Wahrheit: Leider muß diese Entscheidung eine jeder für sich selbst treffen!</p>
<p>Quelle:<br />
Sifu Marcus Schüssler<br />
<a href="http://www.wt-velbert.de" target="_blank">www.wt-velbert.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.budoszene.com/wie-sich-escrima-nach-rene-latosa-und-wing-tsun-nach-leung-ting-befruchten/238/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
