<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BudoSzene &#187; Selbstverteidigung_Beiträge</title>
	<atom:link href="http://www.budoszene.com/category/beitrage/selbstverteidigung_beitraege/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.budoszene.com</link>
	<description>the world of fightsport</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Jun 2010 14:58:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Unsere Gesellschaft und der Begriff: Selbstverteidigung</title>
		<link>http://www.budoszene.com/warum-hat-unsere-gesellschaft-solche-schwierigkeiten-mit-dem-begriff-der-selbstverteidigung/230</link>
		<comments>http://www.budoszene.com/warum-hat-unsere-gesellschaft-solche-schwierigkeiten-mit-dem-begriff-der-selbstverteidigung/230#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 04:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstverteidigung_Beiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.budoszene.com/?p=230</guid>
		<description><![CDATA[Warum hat unsere Gesellschaft solche Schwierigkeiten mit dem Begriff der Selbstverteidigung? Welcher Kampfsportler oder Kampfkünstler hat dies in Deutschland nicht schon mal erlebt: Man meldet sich aus dem Wunsch nach Selbstverteidigung in einem Verein oder einer Schule an. Nach einiger Zeit erfährt das persönliche Umfeld von der neuen Aktivität. Fragen wie: ‚Was machst Du den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum hat unsere Gesellschaft solche Schwierigkeiten mit dem Begriff der Selbstverteidigung?</p>
<p>Welcher Kampfsportler oder Kampfkünstler hat dies in Deutschland nicht schon mal erlebt: Man meldet sich aus dem Wunsch nach Selbstverteidigung in einem Verein oder einer Schule an. Nach einiger Zeit erfährt das persönliche Umfeld von der neuen Aktivität. Fragen wie: ‚Was machst Du den da eigentlich&#8217; werden beantwortet mit ‚Ich mache Karate&#8217; oder ‚Ich mache TaeKwon Do&#8217; oder ‚Ich mache Kickboxen&#8217; oder ‚Ich mache XYZ&#8217;.<span id="more-230"></span> Die geläufigen Namen wie Karate, TaeKwon Do oder Ju-Jutsu, die über einen sogenannten sportlich allgemein anerkannten Status verfügen, werden dann mit einem verniedlichenden Lächeln von seinem Gegenüber quittiert.</p>
<p>Werden Kontaktkampfsportarten wie Kickboxen oder Boxen genannt, so wird man nicht mehr verniedlichend quittiert sondern man kann förmlich in seinem Gesicht lesen wie er denkt: ‚Oh mann, ganz schön primitiv!&#8217;.<br />
Und wenn dann der genannte Name mit dem Begriff der realistischen Selbstverteidigung erklärt wird, dann kann man im Gesicht des gegenüber förmlich lesen: ‚Oh mein Gott, jetzt wird der aber paranoid!&#8217;. Klingt dies bekannt? Schon mehr als einmal vorgekommen? Dann bin ich aber beruhigt, denn auch mir ist dies in meiner 28-jährigen Aktivität in<br />
diesem Bereich in manchen Zeiten fast jeden Monat einmal vorgekommen. Ein kurzes sehr bildliches Beispiel möchte ich darstellen, welches mir seinerseits Dai-Sifu Olbers aus einer persönlichen Begegnung mit einem<br />
Psychologen wiedergab: Er wurde zu einem Abendessen mit mehreren Personen aus dem Bereich Therapie eingeladen. Bei den Gesprächen am Tisch fragte ein sich als Psychologe vorstellende Teilnehmer nach dem<br />
Beruf von Dai-Sifu Olbers. Dieser antwortete prompt: &#8216;Ich bin Kampfkunstlehrer&#8217;. Daraufhin lehnte sich der Psychologe etwas zurück um Abstand zu gewinnen und ver­schränkte sofort die Arme vor seiner Brust &#8211; gemäß der modernen Psychologie ein Zeichen der Abwehrhaltung! Ohne Worte!<br />
Woher stammt dieses Verhalten? In der Renaissance gehörte die Ausbildung an den Fecht- und/oder Hiebwaffen zur Grundausbildung der elitären Gesellschaft &#8211; und somit Grundlage zur Aus- und Charakter­bildung des heranwachsenden Mannes. Es gab nicht nur hausei­gene Lehrer sondern auch auf dieses Thema hin ausgerichtete Fecht- und Hiebschulen Der Begriff des Fechtmeister rührt aus dieser Zeit. Ähnlich ist dies in Japan oder<br />
anderen asiatischen Ländern zu sehen. Speziell in Japan ist der Weg zur geistigen Entwicklung eng mit dem Umgang des Schwertes verbunden &#8211; auch noch heute.</p>
<p>Die in diesen Zeiten angehäuften und erarbeiteten Kenntnisse wurden auch als Handwerkskunst anerkannt und angesehen. Mit dem Einzug des Schwarzpulvers und somit der Feuerwaffen wurde der professio­nelle oder<br />
‚handwerkliche&#8217; Umgang mit den Klingenwaffen überflüssig. Es gab auf einmal keinen Bedarf mehr, sich in einem Duell oder Zweikampf so nah seinem Gegen­über zu nähern, und sich selbst einem Risiko auszusetzen.<br />
Dadurch kamen diese Handwerkskünste über die letzten Jahrhunderte immer mehr in Vergessenheit und wurden wenn überhaupt zu einer Freizeit­beschäftigung degeneriert. Einher ging dann aber auch die<br />
Effektivität für den tatsächlichen Fall des Selbstschutzes. Man betrachte anhand der philippinschen Kampf­künste einmal diese Entwicklung: Aufgrund der jahrhundertealten Besatzung der Spanier und<br />
dem zeitgleichen Verbot der heimischen Kampfkünste verfielen die Bewegun­gen immer mehr in tänzerische Bewegungen, da diese Kampfkünste vor den spanischen Besatzern nur durch die Einbindung in<br />
Tanz­darbietungen geheim gehalten werden konnten, um sie auf anderem Wege heimlich ‚annähernd&#8217; zu üben. Manche philippinische Systeme betonen immer noch diese tänzerischen Elemente sehr stark.</p>
<p>Wichtig ist dabei auch, dass man sich bewußt über den Wert des Begriffes der Handwerkskunst ist: Eine Handwerk ist ein Wissen, daß über Jahrhunderte angesammelt wurde und von Generation zu Generation persönlich weitergege­ben wurde. Die Mühen und die Opfer dabei waren nicht immer nur finanziell oder in der dafür auf­geopferten Zeit zu<br />
sehen, sondern auch in persönlichen Gefühlen wie z.B. Enttäuschung, Ablehnung oder Verzweiflung.<br />
Auf dem Weg hin zur Einbindung alter Kampfkünste in das Freizeit­verhalten moderner westlicher Menschen wurden auch gewisse Philosphien so angepaßt, daß Kampfkünste, die einmal der tat­sächlichen absoluten Selbstvertei­digung dienten, auf einmal zur sportlichen Freizeitbeschäftigung mit asiatischem Martialcharakter mutier­ten. Soll<br />
heißen: der moderne westliche Mensch betreibt einen Kampfsport, aber nur noch mit dem Gedanken der körperlichen und geistigen Selbstentwicklung, da jeder Gedanke wie z.B. der der Selbstverteidigung negative Asso­ziationen auf sein Sozialverhalten haben könnte. Warum ist dies so? Ist dies nur auch in anderen Ländern so?</p>
<p>Warum dies sich so entwickelt hat möchte ich weniger diskutieren als die Tatsache, daß in anderen Ländern nach wie vor die zeitweise Aktivität in einem Kampfsport oder einer Kampfkunst &#8211; egal welchen Namen oder Ausrichtung diese besitzen &#8211; als wichtiger Bestandteil zur Aus- und Charakterbildung an­gesehen wird, als auch dem Heran­wachsenden seine eigenen Selbst­schutzfähigkeiten geistig über den Weg der Körperlichkeit bewußt gemacht werden sollen. In diesen Ländern sieht man sogar eine größere Anzahl von Erwachsenen im aktiven Bereich als vergleichs­weise<br />
in Deutschland. Dies ist aber nur der eigene subjektive Eindruck im Vergleich meiner Tätigkeiten zwischen Frankreich und Deutsch­land. Erklärt man auf die Frage nach seinen Freizeitaktivitäten hin, dass man Kampfsport oder Kampfkunst betriebt so schlägt einem &#8211; wenn man dies noch nicht erlebt hat &#8211; eine angenehme respektvolle Erwiderung entgegen. In den meisten vor allem südlichen Ländern Europas gilt die zeitweise<br />
Beschäftigung mit diesem Thema als wichtiger Bestandteil und ist deshalb auch allgemein viel akzep­tierter.<br />
Gerade hier in Europa gab es vor einigen Jahrhunderten hochent­wickelte Kampfkünste die dem heutigen WingTsun und Escrima zwar nahe kommen, aber nicht so systematisiert waren in Bezug auf Selbstverteidigung. Schaut<br />
man sich Bücher über alte deutsche , italienische oder englische Fecht­schulen an, so wird man feststellen, daß der Gedanke der umfassenden Kriegskunst nicht sehr weit weg ist von dem, wie er heute im WingTsun und Escrima gepflegt und weiter­entwickelt wird.</p>
<p>An diesem Punkt kommt man unweigerlich zum Thema Separation zwischen Kampfkunst und Kampf­sport: Während der überwiegende Großteil der Kampfkünste sich durch die Einführung des Turnierkampf­sportes mit Regeln in den Kampf­sport entwickelte, blieben die in Jahrhunderten entwickelten Kennt­nisse zur Selbstverteidigung nur in den Systemen bestehen, die sich nur in den Bereichen mit realisti­schem Anspruch bewegten.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist die Entwicklung der deutschen Polizei­ausbildung als sehr interessant anzusehen: Vor mehreren Jahrzehn­ten, als die deutsche Polizei Ju-jutsu zum Ausbildungsinhalt der waffen­losen Selbstverteidigung themati­sierte, war die Hemmschwelle der körperlichen Gewalt sehr weit oben, denn jeder körperliche Gewaltakt<br />
wurde als gesellschaftlich geächtet angesehen. In den Siebzigern, als ich selbst mit TaeKwon Do als Einstieg begann,<br />
hatten die meisten Leute schon Angst wenn sie erfuhren, daß jemand einen schwarzen Gürtel in irgendwas hatte. Bruce Lee hatte eben zu diesem Mythos beigetragen und die damaligen Kampfspoprtler wähnten sich in seinem Schatten. Das heißt auch, das im Bezug auf die Polizeiarbeit nicht so erhebliche Schwierigkeiten zu erwarten waren.<br />
In der heutigen sozialen Situation, wo die Hemmschwelle aufgrund verschiedenster Einflüsse von aussen unwiderruflich nach unten gesunken ist, hat auch die Polizei ihr Ausbildungskonzept anpassen müssen &#8211; sie<br />
nahmen WT Techniken in den Ausbildungsinhalt auf, um den Ansprüchen der heuti­gen Anforderungen gewachsen zu sein. WT (ebenso wie das Escrima) hat seine ursprüngliche Zielsetzung beibehalten und wird nun sozusagen<br />
‚wiederentdeckt&#8217;.<br />
Dies bedeutet, daß die eigentliche Handwerkskunst der Selbstverteidi­gung wieder ihrem eigentlichen Zweck zugeführt wird, wenn dies auch auf der anderen Seite bedauerlich für die soziale Entwick­lung einer Gesellschaft ist. Gerne versuchen heutzutage verschieden­ste Institutionen die Gewaltlosigkeit als das hehre Ziel zu proklamieren,<br />
was ja auch z.B. das Ziel des WT/Escrima ist: Ein nicht begonne­ner Kampf ist ein gewonnener Kampf. Aber erst wenn man den menschlichen Zweikampf in seiner körperlichen und geistigen Systema­tik erkannt hat,<br />
kann man einen Kampf verhindern in dem man ihn nicht entstehen läßt.</p>
<p>Dies läßt sich sehr einfach an einem Rollenspiel verdeutlichen: Nähert sich uns ein potentieller Angreifer und wir nehmen keine Bereitschafts-haltung ein, so müssen wir im Angriffsfalle eine Blockade aus-führen, die nur mit viel Kraft den tatsächlichen Angriff von uns ab-halten kann. Nehmen wir im Gegensatz zum obigen Beispiel eine<br />
Bereitschafts­haltung ein, die der potentielle Angreifer als Angriffshaltung inter­pretieren wird und auch muß und ihm sagt: &#8216;Ich habe Dich wahr­genommen und habe für den Fall deines Grenzübertrittes geeignete Gegenmaßnahmen vorbereitet&#8217; dann ist die Möglichkeit eines Angrif­fes geringer geworden. Warum? Haben nicht auch Angreifer Angst<br />
anzugreifen, da auch sie sich nähern müssen und sich somit dem Risiko eines wehrhaften Opfers aussetzen müssen?<br />
Die für den Extremfall des weiteren Angreifens seitens des Angreifers trotz einer Bereitschaftshaltung mit Angriffscharakter notwendigen Kenntnisse nennt man Handwerks­kunst im wahren Sinne des Wortes! Die<br />
Hände müssen ein Werk vollbringen, welches systematisiert erlernt sein sollte, ansonsten verläßt man sich auf Tagesform, Kondition oder ähnliche Fehlbarkeiten!</p>
<p>Quelle:<br />
Sifu Marcus Schüssler<br />
<a href="http://www.wt-velbert.de " target="_blank">www.wt-velbert.de </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.budoszene.com/warum-hat-unsere-gesellschaft-solche-schwierigkeiten-mit-dem-begriff-der-selbstverteidigung/230/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Selbstverteidigung muss natürlich sein</title>
		<link>http://www.budoszene.com/selbstverteidigung-muss-naturlich-sein/227</link>
		<comments>http://www.budoszene.com/selbstverteidigung-muss-naturlich-sein/227#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 20:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstverteidigung_Beiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.budoszene.com/?p=227</guid>
		<description><![CDATA[Die Natürlichkeit einer Bewegung und die Logik einer Konzeptstruktur machen die Kriterien für eine funktionierende Selbstverteidigung für Menschen jeden Geschlechts und jeden Alters aus. Was bedeutet Natürlichkeit einer Bewegung und Logik einer Konzeptstruktur? Eine Bewegung hat dann das Attribut Natürlichkeit verdient, wenn sich das Bewegungsmuster oder die Bewegungsstruktur in vielen verschiedenen körperlichen Aktivitäten wiederfindet. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Natürlichkeit einer Bewegung und die Logik einer Konzeptstruktur machen die Kriterien für eine funktionierende Selbstverteidigung für Menschen jeden Geschlechts und jeden Alters aus. Was bedeutet Natürlichkeit einer Bewegung und Logik einer Konzeptstruktur? Eine Bewegung hat dann das Attribut Natürlichkeit verdient, wenn sich das Bewegungsmuster oder die Bewegungsstruktur in vielen verschiedenen körperlichen Aktivitäten wiederfindet. <span id="more-227"></span>Eine Konzeptstruktur ist dann logisch, wenn es menschliche Fehlerfaktoren wie Reaktion, Erfahrung und ähnliche nicht als Grundlage einer Verhaltenssystematisierung nicht in Betracht zieht, höchstens als Notfalllösung.  Man könnte eine natürliche Bewegung und eine logische Konzeptstruktur auch plattformunabhängige Grundlagen nennen, die in vielen Bereichen der körperlichen Arbeit angewendet umgesetzt werden, um diese erheblich zu verbessern.</p>
<p>Als Beispiel für eine natürliche Bewegung sei der Aufschlag eines Tennisspielers angeführt. Das Ziel eines jeden Schlages mit dem Tennisschläger ist es, den Ball über das Netz in das entsprechende anvisierte Feld des Gegenspielers zu schlagen. Die Körperstruktur sowie die Intensität des Auflage bestimmt die Aggressivität oder die Taktik des Spielers. Wenn man diese Bewegung nun in die Selbstverteidigung überträgt, so stelle man sich vor, man hielte einen Tennisschläger gedanklich in der Hand, und schlage einen Volley in Richtung eines Angreifers, der im Begriff ist, einen unerlaubten körperlichen Übergriff zu vollziehen.</p>
<p>Die Körperstruktur in beiden Aktivitäten &#8211; Tennis und Selbstverteidigung &#8211; ist die gleiche natürliche Bewegung. Lediglich das Ziel bei beiden unterscheidet sich darin, dass man beim Tennis versucht einen Ball zu schlagen, wohingegen in der Selbstverteidigung ein Angreifer in die Flucht geschlagen werden soll.</p>
<p>Als Beispiel für eine logische Konzeptstruktur sei die Dreicksstruktur gegeben. Die Dreiecksfunktion beeinhaltet die in den Naturwissenschaften stabilste Eigenschaft gegenüber angreifenden Kräften. Wenn man sich z. B. im Norden Europas die Dachformen betrachtet, so ist die Mehrzahl der Häuser mit einem Giebeldach, also einer Dreiecksform gebaut, die den Schnee- oder Wassermassen mit der Spitze entgegen stehen.</p>
<p>Natürliche Bewegungen und logische Konzeptstrukturen haben den Vorteil, dass sie ohne notwendige Vorbedingungen wie Kraft und Ausdauer auskommen. Unnatürliche Bewegungen und unlogische Konzeptstrukturen haben als notwendige Voraussetzung Kraft und Ausdauer, denn diese Bewegungen arbeiten nicht im Einklang mit der Schwerkraft – Kraft und Ausdauer müssen in erhöhtem Masse vorhanden sein, um die ständige Disbalance auszugleichen, was natürlich eine erhebliche Verschwendung von Ressourcen darstellt. Nur mit natürlichen Bewegungen haben Menschen jeden Geschlechts und jeden Alters eine realistische Chance, ihre Natur gegebenen Potenziale zu einem Maximum auszuschöpfen.</p>
<p>Quelle:<br />
Sifu Marcus Schüssler<br />
<a href="http://www.wt-velbert.de" target="_blank">www.wt-velbert.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.budoszene.com/selbstverteidigung-muss-naturlich-sein/227/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
