Kampfsport oder doch schon eher eine Kampfkunst?

23.05.2011 22:23 | BudoSzene der Kampfsportshop

Beim Kampfsport kann es sich um unterschiedliche Kampfsportarten handeln. Mittlerweile kennt man zahlreiche Arten vom Kampfsport, die größtenteils in den asiatischen Ländern der Erde beheimatet sind bzw. ihren Ursprung fanden.
Der sportbetriebene Kampfsport beginnt mit dem legendären Boxkampf, über Judo zu Karate bis hin zu den neueren Varianten wie Tae Bo und Taekwondo, die nur mittels des Körpereinsatzes und ohne Waffen ausgeführt werden. Hingegen es sich beim Fechten und Kendo sowie bei Wushu, Arnis und Escrima um jene Kampfsportarten handelt, die mit unterschiedlichen Waffen und Gerätschaften ausgeführt werden. Wobei beim Fechten Florett oder Degen eingesetzt werden und beim Eskirma mit Stich-, Hieb- oder Schnittwaffen.
Bei jeglichem Kampfsport geht es nicht darum, wer der Stärkere ist oder um anderen Verletzungen zuzufügen, sondern wer technisch begabt ist, um seinen Gegner zu überragen.
Genauer definiert handelt es sich eigentlich bei dem Obergriff Kampfsport, um die Ausführung verschiedener Kampfstile, die hauptsächlich der Selbstverteidigung dienen und im Alltag nicht angewandt werden dürfen.

Betrachtet man sich den Kampfsport aus dem gesundheitlichen Aspekt, so wird man schnell feststellen, dass die Ausübung viel zur körperlich Fitness eines jeden beitragen kann. Darüber hinaus wird das Selbstbewusstsein dahin gehend gesteigert und gefördert, dass man nicht mehr so verletzlich der großen weiten Welt ausgesetzt fühlt - man kann was und kann es auch jederzeit unter Beweis stellen.

Mittlerweile führen mehr als 200.000 deutsche Mitbürger eine der vielen Kampfsportarten aus.

Zum Durchführen vom asiatischen Kampfsport benötigt man spezielle Bekleidungstücke, die vorwiegend aus Ober- und Unterteilen bestehen. Je nach Art des Sportes wird des Weiteren dann auch oft noch eine zusätzliche Schutzausrüstung benötigt, die größtenteils aus Mund-, Gelenk- und Tiefschutz besteht.
Einer der wohl uns bekanntesten Kampfsportarten ist Judo, das mittlerweile schon Jahrzehnten in Deutschland von jungen und älteren Menschen gleichermaßen ausgeübt wird. Ob in der Großstadt oder in ländlichen Gegenden findet man zahlreiche Judoclubs, Vereine und Privatanbieter, um den Kampfsport Judo ausführen zu können. Der Judoanzug heißt im Fachjargon Judo-Gi und besteht aus dem Zubon, der stabilen Baumwollhose und des Uwagi, einer robusten und reißfesten Jacke, die mit dem Obi, dem Gürtel zusammengehalten wird. Alle Teile werden im schlichten und neutralen Weiß gehalten - nur der Gürtel bekommt mit jedem Leistungsgrad, dem sogenannten Dan, den der Schüler erreicht hat eine andere Farbe.

Neben Judo ist der Karatekampfsport in unseren Breitengraden einer der meist bekanntesten Kampfsportarten. Diese Art vom Kampfsport besteht vornehmlich aus Stößen, Schlägen und verschiedenen Tritttechniken. Zum Praktizieren trägt der Sportler den sogenannten Karate-Gi - ein Anzug, der dem des Judoanzugs ähnelt.

Fazit: Jeder muss für sich selbst entscheiden, wenn es um die Auswahl einer Kampfsportart geht.

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